Tiroler Sanierungspreis 2011 zurück
1. Preis: RB-MUT Bankstelle Rattenberg in der Kategorie: "Gewerblich genutzte Gebäude"
Sanieren zahlt sich aus – ökologisch und ökonomisch. Das belegen jene Projekte, die vom Land Tirol und Energie Tirol am 1.12.2011 im Rahmen einer Festveranstaltung im Innsbrucker Landhaus mit dem Tiroler Sanierungspreis 2011 ausgezeichnet wurden. Der erste Preis in der Kategorie „gewerblich genutzte Gebäude“ ging an die RB-MUT Bankstelle in Rattenberg.
Unter Planung und Projektleitung von Anni Gratt, Kundl, ist ein kleines Juwel entstanden. Dabei stellt die Sanierung historischer Bausubstanz eine sensible Angelegenheit dar. Bei der Bankstelle Rattenberg (Raiffeisenbank Mittleres Unterinntal), die sich in einem denkmalgeschützten Stadthaus aus dem 16. Jahrhundert befindet, ist es vorbildhaft gelungen, Räumlichkeiten unter den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes auf höchsten energetischen und ökologischen Standard zu bringen. Dies ist einem funktionierenden Zusammenspiel von Architektur, Energieplanung und Denkmalamt zu verdanken. Mit dem Einsatz von ökologischen Materialien, dem Einbau einer Komfortlüftungsanlage und der barrierefreien Gestaltung sind vorbildhafte Räumlichkeiten für Arbeitnehmer und Kunden entstanden. Kompetent betreut wurden die bauphysikalischen Maßnahmen durch DI und BM Christina Krimbacher.
Die Bauherren Elisabeth Thurner sowie die beiden RB-MUT Vorstände Dr. Siegfried Kratzer und Markus Told nahmen mit Stolz den Preis in Empfang.
Foto: Sanierungspreis 2011_GG_Bankstelle Rattenberg
Fotorecht: Energie Tirol
BU: Die VertreterInnen der Raiffeisenbank Mittleres Unterinntal bei der Verleihung des Tiroler Sanierungspreises mit LHStv. Anton Steixner und LHStv. Hannes Gschwentner.
Foto: Rattenberg 9a
Fotorecht: Architekturbüro Gratt
BU: Die neu gestaltete Bankstelle Rattenberg



